Am 29. Juli haben wir
unser diesjähriges Sommerfest gefeiert. Bei bestem Sommerwetter trafen sich
Kinder, Jugendliche, Leiter und Eltern, um gemeinsam einen schönen Nachmittag
zu verbringen.
Besonders aufregend war
die Aufnahme unserer neuen Wölflinge in den Stamm. Nach einer kleinen Prüfung,
die sie mit Bravour meisterten, bekamen sie ihr erstes Halstuch überreicht. Für
die Kinder war das ein großer Moment, und die ganze Gruppe hat sich mit ihnen
gefreut.
Auch zwei Stufenaufstiege
konnten wir feiern: Zwei Mitglieder erhielten ihr Ranger-Rover-Halstuch.
Verdient haben sie es sich durch ihr Engagement bei der Planung des
Sommerfestes. Außerdem mussten sie ein eigenes Pfadfinderversprechen schreiben
und vor der Runde ablegen.
Nach den Offiziellen Programmpunkten ging es ans Buffet, das dank vieler mitgebrachter Speisen reichlich gefüllt war. Gemeinsam wurde gegessen, gelacht und erzählt. Den Abend ließen wir schließlich in guter Pfadfindertradition mit Singen und gemütlichem Beisammensein ausklingen.
Unter diesem Motto trafen sich dieses Jahr an rund 400 Pfadfinder*innen des VCP Baden auf dem Jugendzeltplatz Hauenstein in der Pfalz. Die Spielidee begann damit, dass der Eisplanet Aquaris, der Vulkanplanet Tierra Caliente und der Schattenplanet Bayanga kollidiert sind. Und dann hatten wir das Schlamassel. In Aquaris schmilzt das Eis, in Tierra Caliente droht die Wirtschaft zusammenzubrechen, weil der Vulkan erlischt und auf Bayanga sind die Bewohner*innen viel zu viel Sonnenstrahlung ausgesetzt! Zuerst brauten alle ihr eigenes Süppchen und bauten Maschinen, um die Planeten wieder voneinander zu lösen. Irgendwann erhob sich aber eine Revolte aus jüngeren Pfadfinder*innen, die die inzwischen gebaute Zeitmaschine aber nicht nutzen wollten, um in die Vergangenheit zu reisen. Nein, sie überzeugten die gesamte Galalaxis davon, dass es doch viel schöner sei, die Zukunft gemeinsam zu gestalten!
Und gemeinsam erlebten wir schon in diesen zehn Tagen Lager
so einiges. Wir spielten ein großes Geländespiel, gingen eine Nacht auf Hajk
und fanden neue Freunde in den israelischen und costa-ricanischen Gastgruppen.
Nachdem der Frust über ein unter Regenmassen eingestürztes Zelt überwunden war,
rollten wir die Teichfolie aus und bauten spontan eine große Wasserrutsche bis
der Regen aufhörte und ein Regenbogen erschien. Daneben war natürlich auch noch
Zeit um am Lagerfeuer zu singen, Volleyball zu spielen und unser Taschengeld am
Eiswagen auszugeben.
Es war eine galalaktische Zeit und wir freuen uns schon auf die kommenden Lager.
Vergangene Woche war es soweit: Unsere neue Pfadfindergruppe für die Wölflinge (Jahrgänge 2016-2018) startete mit ihrer ersten Gruppenstunde! Unsere neuen Leiterinnen Neele, Anne und Cicilia freuten sich über zahlreiche interessierte Kinder, die ins Katharina-von-Bora-Haus in Hochdorf gekommen waren – wir hoffen, ihr kommt weiterhin gerne!
Die Gruppenstunden finden bis zu den Osterferien immer montags von 17-18 Uhr in Hochdorf statt, danach dann immer dienstags von 17-18 Uhr. Wir freuen uns auf euch!
Was machen Pfadfinder*innen überhaupt? Pfadfinden ist eine weltweite Jugendbewegung, die auf den Prinzipien von Jugend-leitet-Jugend, Learning-by-Doing und Umweltbewusstsein basiert. Jede*r ist willkommen und wird mitgenommen, es geht nicht um Wettkampf und Leistung, sondern um Spaß und ein Gruppen-/Gemeinschaftsgefühl.
In unseren wöchentlichen Gruppenstunden sind wir daher viel draußen, erleben Gemeinschaft und lernen einiges über unsere Umwelt und Gesellschaft. Außerdem fahren wir immer wieder auf Lager und Hütten mit anderen Pfadfindergruppen und gehen auch mal mehrere Tage wandern, wobei wir bei entsprechender Witterung gerne unterm Sternenhimmel schlafen!
Nun eröffnen wir demnächst eine neue Gruppe!
Für wen? Kinder der Jahrgänge 2016-2018 Wann und wo? Gruppenstunde montags oder dienstags am Katharina-von-Bora-Haus in FR-Hochdorf
Dazu wird am Dienstag, den 20.02.2024 um 19:00 Uhr ein Elternabend im Katharina-von-Bora-Haus in FR-Hochdorf stattfinden. Hier erhalten Sie nochmal genauere Informationen zu der neuen Gruppe und einen kleinen Einblick in das Pfadfinderleben. Der Tag (Montag oder Dienstag) und die Uhrzeit der Gruppenstunden stehen noch nicht genau fest, dies werden wir genauer mit Ihnen am Elternabend besprechen.
Wenn sie Interesse haben, zum Elternabend zu kommen, dann würden wir uns über eine Rückmeldung freuen. Bitte melden Sie sich gerne bei: Anna Knöpfler (anna.knoepfler@gmx.de oder +49 1515 9100422)
Du möchtest dich bei uns engagieren?
Wir freuen uns auch über weitere Jugendliche und Erwachsene, die uns bei der Arbeit unterstützen möchten. Es gibt auch Quereinsteigerschulungen und Weiterbildungsmöglichkeiten. Natürlich ist unsere Leiterrunde eine coole Truppe!
Du möchtest mehr über uns wissen? Hier auf unserer Website findest du alles wichtige über unseren Stamm, unsere Gruppen und Aktionen.
Interesse geweckt? Dann meldet euch doch einfach bei uns unter mail@stamm-globetrotter.de
Mit guter Laune und mit
dem Motto „Wasserspaß” starteten wir am Montag, den 21.08.2023 zur ersten
Gruppenaktion der Pfadfindergruppe Panther des Jahres mit dem Zug in Richtung Kirchzarten.
In Kirchzarten beim Einkaufen mussten wir uns bereits einer schwierigen
Entscheidung stellen: Lieber Pfirsich- oder Zitroneneistee? Als wir die
wichtigen Fragen hinter uns gelassen hatten, ging es weiter zum Bus nach Sankt Märgen.
Am Ziel angekommen, ging es mit schwerem Gepäck und Kluft in der Hose über
Wiese und Wald an einem Bach zur Schaubhütte, die etwa eine halbe Stunde von
der Bushaltestelle entfernt lag. Angekommen und eingerichtet, ging es erstmal
eine Runde planschen im Holzschlagbach und Karten spielen. Nachdem wir Feuerholz
gesammelt hatten, konnte auch schon Wurst und Grillkäse auf den Grill gelegt
werden. Nachdem wir am Lagerfeuer den Abend ausklingen hatten lassen, gingen
wir sehr müde schlafen.
Am Morgen, nach Kaffee
und Müsli, hatten wir Besuch von einem unserer alten Leiter und die feierliche
Übergabe der Pfadfinder-Halstücher für 2 Mitglieder der Gruppe. Nach der Prozession
ging es in Schwimmbad, wo man hervorragend schwimmen und Volleyball spielen
konnte. Entspannt ging es zurück zum Kochen von Spaghetti mit Tomatensoße. Am
Abend gab es noch eine Nachtwanderung mit Fackeln und einem schönem
Beisammensein am Lagerfeuer. Der Schlaf war diesmal aber kurz, denn befreundete
Pfadfinder weckten uns unschön, stifteten Chaos und nahmen unsere Flagge mit.
Müde aufgewacht und
gefrühstückt, ging es schon wieder ans Putzen der Hütte, denn unser letzter Tag
war angebrochen. Als wir die letzten übriggebliebenen Lebensmittel verteilt
hatten, ging es auch schon wieder los in Richtung March.
Das Pfingstlager unseres
Bezirks stand dieses Jahr unter dem Thema Piraten.
Der Lagerplatz lag in
Wieden am Belchen und war mit Piratenflaggen geschmückt. Während des ganzen
Lagers gab es viele Workshops wie z.b. Armbänder und Paracord knüpfen, Bogen
schießen usw. Neben den ganzen Gelände-
und Mannschaftsspielen fuhren wir an einen Tag sogar ins Freibad.
Wie zu jedem Lager
gehörte zu diesem natürlich auch ein Hajk. So wanderten mehrere Gruppen zu
unterschiedlichen Plätzen wie z.b. den Todnauer Wasserfällen oder auf den
Belchen. Nach dem Hajk wurden alle Gruppen mit Kuchen versorgt.
An den vorletzten Tagen
bauten wir Floße und veranstalteten ein Floßrennen. Danach gab es eine
Inselparty. Das Programm bestand aus einem Quizduell, einem Impro-Theater und
den Hajkliedern, die wir auf dem Hajk dichten mussten.
Den letzten Abend ließen
wir mit Tschai und einer Fackelwanderung ausklingen.
Vom 28.07. – 08.08.2022
waren wir als Stamm auf dem Bundeslager des VCP in Großzerlang.
Als Gruppe waren wir im Teillager „Rummelplatz“ zuhause. Dort gab es Angebote wie z.B. eine Mai-Feier oder einen Weihnachtsmarkt. Wir mussten mit unserem Gepäck komplett über den Lagerplatz laufen, um zu unserem Platz zu kommen. Dort angekommen ging es auch direkt ans Aufbauen und später dann auch ans Kochen. Im Dunkeln, um 23 Uhr, und ohne Kochzelt haben wir es geschafft, Käsespätzle zu kochen. Wir haben alle zusammen mit den Alemannen aus Freiburg gegessen (sie waren ein Teil unserer Kochgruppe).
Auf dem Lager, das unter dem Motto „Neustadt“ stand, galt es, eine neue Stadt aufzubauen und den richtigen Bürgermeister oder die richtige Bürgermeisterin zu wählen (oder beides, wenn es im Doppelpack war). Neben dem Hauptprogramm gab es auch ein großes Angebot an Workshops, z.B. Kanufahren, Makramee, Tanzen, Yoga, Sticken, etc.
Ebenfalls gab es einen Haik, den wir wie immer gemeistert haben. Unsere Strecke bestand hauptsächlich aus Waldwegen, unser Ziel war ein See. Dort angekommen waren wir schwimmen, haben uns gestärkt und sind zum Entschluss gekommen, wieder zurück zum Lagerplatz zu laufen, weil unsere Schlafstelle leider nicht so toll war. Also alles wieder eingepackt und die 8 km bei 37 Grad wieder zurück gelaufen. Auf dem Rückweg haben wir in der Nähe unseres Lagerplatzes eine super schöne Badestelle mit Steg gefunden. Natürlich haben wir uns nicht aufhalten lassen und sind direkt mit Klamotten ins Wasser gesprungen. Ein paar kleine Unfälle waren ebenfalls mit dabei, aber am Ende sind wir alle heil wieder am Lagerplatz angekommen.
Unsere Freizeit haben wir
neben Workshops mit Kochen, Reden oder Singen verbracht. Abends haben wir alle
gemeinsam mit den Alemannen einen Abendschluss gemacht und waren gemeinsam beim
Programm und in der Pinte. Dort waren wir
ebenfalls, um uns das Spiel „Herzblatt“ anzusehen oder um bei einer Singerunde
dabei zu sein.
Am letzten Tag war es
ziemlich heiß, aber wir haben natürlich all unsere Sachen aufgeräumt und den
Platz pünktlich um 11:30 Uhr abgegeben. Anschließend haben wir uns direkt auf
den Weg zum Shuttle-Bus gemacht.
Nach viel Hitze, Sonnenbränden, Regen und Sturm, neuen Freunden, gemeinsamer Zeit und unendlich viel Spaß machten wir uns wieder auf den langen Heimweg. Pünktlich um 23:06Uhr kamen wir in Freiburg am Hauptbahnhof an. Das Bundeslager hat allen eine Menge Spaß gemacht, und wir freuen uns bereits auf das nächste Abenteuer!
Weitere Bilder findet ihr
wie immer in unserer Galerie.
Am 27. Juli haben wir mit unserem Stamm ein Sommerfest
veranstaltet. Ein besonderer Tag war es für die Hirsche, die ihre Wölflingsprüfung
ablegen und ihr Können unter Beweis stellen durften. Alle Kinder haben ihre
Prüfung erfolgreich abgeschlossen!
Später kam der Rest des Stammes dazu und es gab
ausreichend Zeit für ein paar Kennenlernspiele sowie Alaska-Ball und
Menschenhalma. Nachdem wir fleißig gespielt hatten, wurde das Buffet eröffnet. Dafür
hatte jeder etwas mitgebracht, sodass wir ein leckeres und vegetarisches Buffet
hatten.
Nach einer kurzen Singerunde ging es weiter zum
wichtigsten Teil des Abends: Die Hirsche gaben vor ihrer Gruppenleiterin ihr
Pfadfinderversprechen ab und bekamen ihr blau-oranges Wölflingshalstuch
überreicht. Damit sind sie nun ganz offiziell Teil unseres Stammes. Herzlichen
Glückwunsch!
Außerdem wurden mehrere Stufenwechsel gefeiert: Laura,
Chiara und Anna sind von der Pfadfinderstufe zu den Ranger/Rovern aufgestiegen
(sie haben als Prüfung das Fest geplant) und bekamen ihr blau-bordeauxrotes
Halstuch überreicht. Alina, Lara, Julian und Tobi haben diese Stufe nun
verlassen und nahmen ihr blau-lila Erwachsenenhalstuch entgegen.
Am Ende dieses schönen Sommerabends wurde wie immer im Abschlusskreis das Lied „Nehmt Abschied Brüder“ gesungen.
Viele weitere Bilder findet ihr in unserer Galerie!
Nach einem erneut schwierigen Corona-Winter kommt nun der Frühling, und damit gehen auch unsere Gruppenstunden wieder los! Die Hirsche (Wölflinge), Schleiereulen und Panther (beides Jungpfadfinder) treffen sich von nun wieder wöchentlich und freuen sich auf gemeinsame Aktivitäten in Hochdorf und der March!
Alle genaueren Infos findet ihr auf den Seiten der jeweiligen Gruppen.
Im Jahre 2020 gab es im Bezirk Breisgau sehr viele Pfadis. Das Land war langsam überbevölkert und wir mussten neues Land suchen. Mit unserem Langboot stachen wir, eine Hundertschaft von Wikingern, am 30.1. von Flake aus in See um neue Gebiete zu erkunden und uns zu Nutze machen. Doch gerade auf halben Weg in Richtung Westen froren wir im Eis vor Grönland fest. Was nun? Essen, Trinken und frische Unterwäsche waren knapp, wir mussten uns dort irgendwie wegeisen. Die Crewmitglieder, die alle zufällig Julian hießen, berieten sich mit ihrem Kapitän Halvar und dem Steuermann Snorre. In diesem Moment sahen sie in naher Ferne eine Gestalt langlaufen, bei näherem Kennenlernen stellte er sich als Helg vom Stamm der Karibujäger vor. Zusammen stärkten sie sich mit traditionsreichen Käsespätzle in rauen Mengen aus der Bordküche. Nach einer erholsamen Nacht wandten wir unsere Handwerksfähigkeiten an und stellten Handelsware wie Langbögen, Wikingerschilder und Angeln her. Der Stamm war begeistert davon und versprach uns, von dieser Eisscholle los zu bekommen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen berichteten sie uns von ihrem derzeitigen Problem. Durch die immer heißeren und längeren Sommer schmelzen ihre Iglus! Da kam natürlich unsere Wikingerehre ins Spiel! Bei einem super coolen Geländespiel sammelten wir Ressourcen um gute nordische Holzhäuser zu bauen. Und das mit Erfolg! Diesen Erfolg feierten wir ausgiebig, manche Stammesmitglieder kamen sich dabei sogar sehr nah. Am nächsten Tag konnten wir dann endlich zur Tat schreiten und unser Langboot aus dem Eis befreien. Wir hissten die Segel, und machten uns auf den Weg, in der Hoffnung, weder einem Eisberg noch einem Eisbären über den Weg zu fahren. Sicher und ohne weitere Zwischenfälle kamen wir wieder in Flake an.
Die Bilder zur diesjährigen Bezirkshütte findet ihr in der Galerie.